Die Zeit ist reif für: Absolut Öko!

Share:


Viele Energieversorger wenden sich gerade – getrieben von der Katastrophe in Japan – von der Atomkraft ab. Scheuen sie auf einmal die seit Jahren sicher geglaubte Technik? Oder treibt sie nun doch die Angst, ihr gutes Image aufs Spiel zu setzen? Manche Stadtwerke versuchen jetzt sogar eine komplette Kehrtwende zur Ökologie. Nicht so in Basel. Basel geht schon seit 40 Jahren einen eigenen Weg und ist genau richtig für alle, die Öko und nichts als Öko von ihrem Energieversorger verlangen. Denn bereits in den 70er Jahren entschieden sich Kanton und regionaler Energieversorger bewusst gegen mögliche Beteiligungen an Atom- oder Kohlekraftwerken. Konsequent wird seitdem daran gearbeitet, den Kanton Basel Stadt aus erneuerbaren Stromquellen zu versorgen – 100% klimaneutral und atomstromfrei. Wie das geht? Neben den zahlreichen Beteiligungen an Wasserkraftwerken gelingt dies durch grosse Investitionen in Windparks und Solarkraftwerke. Dr. David Thiel Geschäftsleiter der Industriellen Werke Basel hält fest: «Wir glauben daran, dass eine nachhaltige Energieversorgung sogar für die ganze Schweiz funktionieren kann. Um das zu erreichen, müsste allerdings vermehrt in „Erneuerbare Energien“ investiert werden und zudem mehr nachhaltiger Strom aus Europa importiert werden können.»

Und Sie? Befürworten Sie als Konsument eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz? Sind Sie bereit für einen ökologischen Wechsel? Haben Sie sich schon für einen Energieversorger entschieden, der absolut Öko ist?

Bild: © www.baslerbruggelauf.ch

61 comments for Die Zeit ist reif für: Absolut Öko!

    N. Stöckli says:

    Basel macht es richtig! Zu Bedenken gilt aber auch, dass selbst Wasser- und Windkraftwerke nicht in jedem Fall umweltverträglich sind. Stichworte sind: Restwassermengen oder Beeinträchtigungen der Vogelzugrouten…

    T. Waber says:

    Ich bin für nachhaltige Energie-Gewinnung! In der Schweiz haben wir genügend Möglichkeiten für eine alternative Stromversorgung. Ausserdem Energiesparen fängt im eigenen Haushalt an! Und warum nicht auch einmal auf die z.B. energiefressende Weihnachtsbeleuchtung verzichten? Manchmal dünkt mich je finsterer unsere Welt wird, desto mehr kitschige Beleuchtungen dekorieren unsere Häuser. Denken wir auch an die Generationen nach uns. Was für eine Welt hinterlassen wir Ihnen? Auch Kinder können schon fürs Energiesparen sensibilisiert werden!

    Christian says:

    Jede Form von Stromgewinnung hat zwei Seiten. Darum versuche ich auf unnötigen Stromverbrauch zu verzichten. Beim Kauf von Geräten frage ich mich, ob ich es wirklich brauche; lasse kein Gerät auf standby laufen; verwende wenn immer möglich Energiespargeräte; setze auf Muskelkraft, etc.

    Ph. Marseiler says:

    Der Vorsatz ist sicher richtig und gut. Es bleiben jedoch viele Fragen zur Lebensdauer und Entsorgung von Kollektoren, in welche Richtung geht die Mobilität -> Hybridmotoren und ihr Stromverbrauch? Und dann wäre da auch noch die Distanz zu Fessenheim -> Japan lässt grüssen!

    schweizer says:

    die kriterien, die auf ökologische lebensmittel angewandt werden, sollten auch (dem produkt gemäss angepasst), genauso auf strom oder andere güter gelten. schliesslich ist unsere welt ein ganzes.

    Rainer says:

    In Basel läuft ja zum Glück alles perfekt. Sorgen bereitet aber die Nähe zum Reaktor in Fessenheim. Aber da hört der Einfluss aus Basel ja leider auf…

    Rita says:

    Ich werde in diesem Jahr mein altes Elternhaus abreissen und einen kleinen Neubau im Minergie-Standard bauen. Dazu gehört für mich die Unabhängigkeit von Öl und Gas. D.h. ich habe mich für Erdwärme entschieden und werde, sofern das budgetmässig noch drin liegt, auch Kollektoren für Warmwasser installieren lassen.
    Ich bin der Meinung, dass jeder Einzelne heutzutage seinen Beitrag zum nachhaltigen Schutz unseres blauen Planeten, wo immer möglich, leisten muss. Zum Glück wohne ich im Kanton Basel-Stadt, der in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle in der Schweiz hat.

    Adrian says:

    @Rita:
    Haben Sie die grauen Energie auch mitberechnet? Abreissen und neues Haus bauen anstatt das Alte zu renovieren. Die Energie für diesen Zusatzaufwand muss auch dazugerechnet werden, d.h. dann sieht die Energiebilanz anders aus. Energetisch ist es sehr oft besser, ein altes Haus energetisch zu sanieren, wenn die Bausubstanz noch gut ist. Wir haben ein Mehrfamilienhaus von 1939 und haben lediglich die Heizung ausgetauscht (Erdsonden-Wärmpepumpe mit Ökostrom betrieben) und eine Wärmedämmung.

    Simon says:

    Beim Thema Atomkraft bringt der Alleingang eines Landes leider keinen grossen Nutzen. Sollte die Schweiz aus der Atomkraft aussteigen – was ändert sich an der Lage im dichtbesiedelten Westeuropa? Und die grossen Energiekonzerne, die einen Haufen Gewinnen mit ihrem Atomstrom machen, werden ihre Kraftwerke sicherlich nicht freiwillig stilllegen. Also ist die Politik gefordert – und hier setze ich drei Fragezeichen. Man höre sich die unglaubwürdige und verlogene Kehrtwende der deutschen Regierung an (die Ohrfeige hierfür gibt es hoffentlich am nächsten Wahlwochenende) oder gar die Einstellung von Ländern wie Schweden oder Grossbritannien. Dort hält man eisern an der Atomkraft fest und verfolgt sogar ganz ehrgeizig den Bau von neuen Reaktoren. In Schweden sind die Pläne für das erste atomare Endlager in Europa fertig, ein Baubegehren wurde bereits eingereicht … und auch die Haltung von Ländern wie Russland und Frankreich ist immer noch pro Atomkraft.

    Die Energiepolitik des Kantons Basel-Stadt ist da sicher ein (postitives) Paradebeispiel, besonders die hohe Eigenproduktionsquote der IWB ist dabei erwähnenswert. Aber wie sieht es in anderen Kantonen aus? Solange der Energiemarkt in der Schweiz nicht komplett liberalisiert ist, hat der Verbraucher leider nicht die uneingeschränkte Freiheit, den Strom bei dem Dienstleister einzukaufen, der für ihn persönlich das überzeugenste Angebot hat. In der Schweiz halte ich deshalb die Öffnung des Markts für eines der wichtigsten Kriterien um die Energiepolitik der Zukunft zu gestalten.

    Denn schlussendlich hat der Konsument die Macht. Und die Wahlstimme.

    Mark says:

    Ich glaube einfach nicht so recht an die Wirksamkeit des “Abstimmens an der Steckdose”. Ausser, dass in einer ersten Phase vielleicht die neuen Technologien gefördert werden. Wenn sich das aber verbreitet, dann wird nur der normale Strom billiger, und der wird bestimmt von jemanden verbraucht.

    Alois says:

    Ich weiss nicht, ob Basel das so gut macht. Ich bin kürzlich hierher gezogen und mir ist aufgefallen, dass die fixen Stromkosten fast die Hälfte der Stromkosten ausmachen (ich brauche hatte eine kleine Rechnung von 330 Franken im Jahr). Da lohnt es sich finanziell gar nicht so, Strom zu sparen.

    Auch glaube ich, dass sich hier viele Leute unter dem Deckmantel der Ökologie einen Job verschaffen (entweder gleich bei der IWB, z.B. derjenige der den Blog hier macht, oder dann indirekt über die Verteilung der Fördermittel). Es wäre wohl wirksamer, wenn ohne eine grosse Verwaltung einfach Strom aus nicht erneuerbaren Energien besteuert würden, dies müsste aber in ganz Europa gemacht werden, sonst bezahlen wir einfach mehr und der Atomstrom ist anderswo billiger).

    Mit den Subventionen für Windräder etc. schaffen wir uns nur eine neue Klasse von Subventionsbezügern und wir bezahlen diese noch lange nachdem das Problem gelöst ist (siehe das Beispiel der Bauern nach dem zweiten Weltkrieg).

    Thomas Bundschuh says:

    Lieber Herr Krieger
    Sie haben völlig recht, was die von Ihnen als „fix“ bezeichneten Stromkosten anbelangt. Gemeint sind sämtliche Abgaben, die auf die eigentlichen Energiekosten der IWB aufgeschlagen werden müssen. Die Höhe dieser Abgaben wird von Bund, Kanton oder Swissgrid festgelegt, wobei sie gesamt rund ein Drittel bis zur Hälfte des jährlichen Rechnungsbetrags ausmachen.

    Lassen Sie uns die Abgaben etwas genauer betrachten:
    – Systemdienstleistungen, 0.0077 CHF/kWh, erhoben von swissgrid– Bundesabgabe KEV, 0.0045 CHF/kWh, erhoben vom Bundesamt für Energie BfE– Öffentliche Leistungen BS, 0.008 CHF/kWh, erhoben vom Kanton BS für öffentliche Beleuchtung, Uhren und allgemeine Leistungen BS
    – Lenkungsabgabe (LA), 0.049 bzw. 0.039 CHF/kWh an das Amt für Umwelt und Energie (AUE) BS
    – Förderabgabe (FA), 8% auf Netznutzung und LA, an das Amt für Umwelt und Energie (AUE) BS

    Nähere Informationen zu den aktuellen Strompreisen erhalten Sie bei der ElCom. Wenn Sie bei der angezeigten Preiskomponente den „Energie“ auswählen, sehen sie die tatsächlich erhobenen Energiekosten im kantonalen Vergleich.

    Alois says:

    Danke für die Klarstellung. So wie es aussieht ist es nicht so schlimm, wenn diese Kosten pro KWh berechnet werden. Das sieht man aber auf der Rechnung der IWB nicht richtig. An erster Stelle steht “Bezug Elektrizität”, dann kommt die Kategorie “Netznutzung” (sind die kosten dort auch pro kWh berechnet?), dann kommen die Lenkungsabgaben (da bin ich schon davon ausgegangen, dass die proportional zum Strombezug sind).

    Wie ist das mit dem wählbaren Strom? Kurzfristig scheint es mir sinnvoll, weil dadurch neue Techniken gefördert werden. Längerfristig macht es meiner Meinung nach jedoch keinen Sinn, wenn die einen teureren Ökostrom nachfragen und dann für die anderen der Normalstrom billiger wird. Ist das nicht etwas ein Problem mit diesem System?

    Thomas Bundschuh says:

    Sie liegen völlig richtig, auch die NNE ist pro kWh berechnet. Übrigens, verhält es sich eigentlich ganz einfach mit der Entwicklung des Ökostroms. Nicht nur kurzfristig, sondern – und erst recht – langfristig macht der Bezug von Ökostrom Sinn, denn auch hier bestimmt die Nachfrage das Angebot. Eine Umstellung geschieht selbstverständlich nicht innert der nächsten 3 – 5 Jahre, dies wäre utopisch! Aber nur wenn der Kunde über Jahre hinweg Ökostrom wünscht, werden Taten seitens der Energieversorger und auch der Politik folgen müssen. Sie als Kunde stimmen an der Steckdose ab.
    Mit steigendem Angebot und deutlich erhöhtem Absatz sinkt langfristig gesehen auch der Preis für Ökostrom-Produkte. Man darf nicht vergessen, dass Atomstrom jahrzentelang von den Regierungen gefördert wurde. Nur so war es möglich, Atomstrom derart günstig anzubieten. Heute ist der Bezug von Atomstrom zu vergleichsweise sehr tiefen Preisen aufgrund meist abgeschriebener Kraftwerke möglich.

    luca says:

    Ich war letzthin im Tropenhaus Frutigen und konnte mir ein Beispiel nachhaltiger Energienutzung ansehen. Dabei habe ich auch meinen oekologischen Fussabdruck eruiert, der mit 1,6 wahrlich nicht hoch ist zum schweizweiten Durchschnitt von 2,9. Ich frage mich nur, ob ein Umstieg auf Oekoenergie reicht, wenn wir mit dem Lebensstandard in der Schweiz 2-3 mal die Erde übernutzen.
    Wir müssen uns wirklich nachhaltiger ändern, um mit Oekoenergie keine Feigenbattpolitik zu betreiben.

    mari teres says:

    Ich bin froh, dass ich in Basel die Energie in meinem Haushalt auswählen kann.
    Für mich ist es abslut keine ernsthafte Frage, dass eine beinahe bedingungslose Förderung von Öko-Energie dringendst notwendig, aber auch machbar ist

    Lea says:

    Solange behauptet wird, mit Ökostrom liesse sich der Energiebedarf niemals decken, und entsprechend weder in die Entwicklung noch in die Einrichtung umweltfreundlicher, nachhaltiger (resp. erneuerbarer) Energiegewinnungsanlagen investiert wird, stimmt wohl auch die Behauptung, dass sich der Energiebedarf mit Ökostrom nicht decken lässt.
    Und wir dürfen, selbst wenn unsere beeindruckende Schweizer-Technik so gut funktioniert, dass es in keinem KKW zu einem Unfall kommt, weitersuchen nach einem Endlager-Ort für die Schweinereien, die niemand haben will …
    m.E. muss die Entwicklung auch in Richtung Kleinkraftwerke resp. so wie Rita oben schreibt, Minergiehäuser laufen: Eine dezentrale Stromproduktion für den alltäglichen Bedarf.
    Und ja: Das Energiesparen.
    Wollen wir nicht, nachdem wir uns mit Treppensteigen, Radio nach Gebrauch ganz ausziehen und Wäsche draussen aufhängen geplagt haben, dann doch feststellen, dass unsere Bemühungen gar nicht so viel ausmachen, und überhaupt: Wir sind ja keine Erfinder, irgendjemand anders wird schon eine Technologie erfinden, mit der wir mit einem Minimum an Energie fröhlich weiterverbrauchen können …

    Michael says:

    Das ist die richtige Einstellung! Basel sollte jedoch eine gute Vorbildrolle einnehmen, ohne Mitwirken des hier so nahen Auslandes ist die Sache nur halb so gut!

    Rutsch says:

    Ich war früher nicht unbedingt gegen Atomstrom, aber seit ich sehe, welche verherrenden Auswirkungen haben kann, hat sich meine Meinung manifestiert.
    Der Weg den Basel geht ist der Richtige, nur frage ich mich, wie der enorme Strombedarf gedeckt werden kann.

    silvan says:

    solange nicht alle zusammenspannen bleiben alle massnahmen ein experiment – aber es ist immerhin ein anfang! jeder soll sich generell hinterfragen was er an energie tatsächlich braucht! und wichtig auch sich zu trauen andere darauf aufmerksam zu machen. es hat absolut nichts mit einer politischen richtung zu tun sondern mit einer einstellung und einem intelligenten umgang mit der welt in der wir leben dürfen. also: hinterfragt es & lauft mit offenen augen durch die welt

    Ueberleger says:

    Warum muss die Menschheit immer vor dem Abgrund stehen, bevor sie sich entscheidet, entscheidende Massnahmen zu ergreifen? Dummheit? Faulheit? Gier? Oder einfach falsche Information? Nutzt das Netz!

    Werner Fischer says:

    Ein Atomkraftwerk kann nicht einfach abgeschaltet werden. Darin besteht die Gefahr. Die Brennelemente sind auch noch aktiv in der Endlagerung auf bis zu 100000 Jahre.

    Riehener Bebbi says:

    Die Zukunft sieht nicht so gut aus für unserem Planeten. Ich würde es gut finden wenn man so schnell wie möglich mit dem Elektroautos in CH anfängt. Und hätte ich die finanzielle Möglichkeit ein Haus zu bauen, würde ich den ganzen Dach mit Solarzellen und Photovoltaik abgedeckt! Schöne Grüsse

    Mumbi Serpi says:

    Ich kam eigentlich auf diese Seite um zu suchen, wo ich mich für den Ökostrom anmelden kann. Meine Mutter bezieht diesen Strom schon seit längerem. Ich habe mich nach der Katastrophe in Japan, den ganzen Debatten in Deutschland und die Schweizer Debatte um den Atomstrom entschieden, dass dies der z.Zt. einzig richtige/mögliche Weg ist, meine Stellung zum “Abbau” der Atomkraft geltend zu machen. Da unsere finanzielle Situation nicht einfach ist, wäre es natürlich zusätzlich schön, Solarstrom für ein ganzes Jahr zu gewinnen! Schön wäre auch, wenn es mehr Privaten möglich wäre, auf ihren Dächern Solar-panels zu installieren! Auch für den eigenen Verbrauch!

    Ich erlaube mir ein zusätzliches Kommentar:

    Alle reden vom Stromsparen Zuhause; Lichter abschalten wenn wir nicht im Zimmer sind, oder wie oben in einem Kommentar erwähnt weniger Weihnachtsbeleuchtung (haben wir persönlich keine)… Warum redet niemand von den Zillionen Geschäften in der Schweiz die Tagsüber während den Öffnungszeiten aber auch die ganzen Nächte durch die Innenbeleuchtung sowie die Schaufensterbeleuchtung anlassen???????????

    Lea says:

    Du sprichst mir aus dem Herzen! Lichtsmog, würde ich sagen (aber auch die Weihnachtsbeleuchtung. Ich habe auch keine.)

    dorothee says:

    Ich bin auch der Meinung, dass wir “Kleinen” uns täglich bemühen, Strom zu sparen. Ich schimpfe mit meinen Kindern, wenn Sie das Licht einmal aus Versehen brennen lassen. Unter unserm Haus befindet sich eine Tiefgarage, die Tag und Nacht stets voll beleuchtet ist, unabhängig davon, ob sich jemand drin befindet oder nicht… Das nur eines von Millionen anderer Beispiele!

    Rex says:

    La energia no ecologica mata.
    Pero los humanos creo que preferimos lo mas peligroso,
    por que tal ves con eso tienen mejores ingresos economicos.
    Los que generan energia e industrias solo piensan en dinero hasta que se mueren y luego ni siqueira lo han disfrutado del 0.1 por ciento de lo que tienen, pero nos dejan cada ves mas envenenado nuestro planeta, no piensan en los que tambien quieren vivir en este hermoso planeta hasta ahora conocido como Tierra por el momento es lo unico que conocemos respetemoslo.
    Hasta ahora los humanos somos los unicos seres peligrosos para el planeta y para si mismo

    René says:

    Photovoltaik wird immer effizienter – Technologie wird laufend verbessert. Warum werden nicht mehr solcher Anlagen installiert? Jedes Haus hat ein paar Quadratmeter frei für eine solche Installation.

    nicole says:

    ich verstehe sowieso nicht, dass wer ein neues haus baut nicht gleich solarzellen darauf für den eigenbedarf installiert.
    auch die alten häuse rin basel könnten bestückt werden. es gibt bei uns ja viel sonne. kann sich nur lohnen.

    Thomas says:

    Oli says:

    Leider glaube ich noch nicht so recht an die alternative Technologien und befürchte längerfristig ein schwieriges outcome. KKWs sind mE falsch, weil dermassen hohe, externe Kosten schlicht ausgeklammert oder späteren Generationen übertragen werden.
    Wenn eine höffentlich so unschädliche Kernfusion nicht bald möglich ist, wird’s wohl nur unter Mitwirkung aller eine vernünftige Energiepolitik geben: möglichst nachhaltige Produktion, konsequentes Sparen, intelligente Systeme und eben Preise, in denen alles berücksichtigt ist.

    Lug says:

    Die einfachste und effizienteste Art die Umwelt zu schonen, ist (elektrische) Energie wenn möglich gar nicht zu brauchen. Das steckt auch heute das grösste Sparpotenzial…

    Lug says:

    Die einfachste und effizienteste Art die Umwelt zu schonen, ist (elektrische) Energie wenn möglich gar nicht zu brauchen. Das steckt auch heute das grösste Sparpotenzial… (doppelt gemoppelt ?)

    DJ says:

    Den grössten Gewinn bringen Einsparungen. Sollte man wirklich den Energieverbrauch senken wollen ist es unablässig das sog. Altbauten entsprechend vom Eigentümer saniert werden müssen. Hier liegt das grössten und schnellst zu erreichende Potenzial. Wenn man durch Basel läuft un die vielen Häuser mit überalterten Fenstern sieht dann wird einem das sehr schnell klar (Mindeststandard muss Pflicht sein, v.a. bei Mietobjekten). Zu Photovoltaik: Wer hat denn die grössten Flächen? Es sind Firmen und vor allem der Kanton (Krankenhäuser, Schulen, Sporthallen, etc.), hier müsste der Staat mit gutem Beispiel vorangehen und all diese entsprechend mit Anlagen bestücken.

    sämischmid says:

    Es ist zu hoffen, dass sich auch der Rest der Schweiz den erneuerbaren Energien zuwendet. Eine Landesweite Versorgung mit Ökostrom würde sehr wahrscheinlich die Preise senken, wodurch die wohl grösste Hürde – die immensen Kosten bspw. beim Bau einer Solaranlage – abgebaut werden könnte. So würde Ökostrom für jedermann zugänglich und bezahl- und selbst produzierbar.

    Cardinale says:

    Ich habe von den Smart Meter gehört ,es sind intelligenten Stromzähler die jederzeit anzeigen, wo im Haus wie viel Wärme und Wasser verbraucht wird, sogar mit dem Smartphone kann man den Stromverbrauch erfassen und analysieren. Es gibt sogar eine weitere Vision: die “Intelligente” Waschmaschinen greifen nur dann auf Strom zu, wenn Öko-Energie zur Verfügung steht. Umweltbewusstsein und Geldsparen gehen Hand in Hand. Das wäre doch schon das Ende von Kohle und Atomkraft.
    Die Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und andere regenerative Energien speisen Millionen Privathaushalte Energie ein und läuten damit das Ende der großen Anbieter ein.

    Leuenberger Admiraal Erich says:

    Die Schweiz braucht keine Atomkraftwerke.Die Stromversorgung wäre gesichert wenndie vorhandenen Wasserkraftwerke ausgebaut und Solar und Wind energie gefördert und ausgebaut würden.Die Atomlobby würde kein AKW mehr bauen oder betreiben wenn sie alle Risikokosten nach höchstem Sicherheitsstandard (verursacherprinzip)selbst bezahlen und versichern müssten. Zu unrentabel !!

    susanne smith says:

    Auf ein sicheres Leben ohne Atomenergie

    tralala says:

    Erneuerbare Energie – Selbstverständlich.
    Der Umgang mit Energie fordert jedoch ein Hinterfragen und Umdenken unserer Gewohnheiten.
    Braucht es wirklich immer mehr Geräte, welche – mehr oder weniger – Strom fressend, in Billiglohn-Ländern produziert und immer kürzerer Haltbarkeit wiederum energiefressend und Umweltbelastend entsorgt werden müssen?
    Woher und mit welchem Aufwand und unter welchen Bedingungen hergestellt, konsumiere ich meine Lebensmittel, meine Unterhaltungssucht … ?
    Wo beginnt meine Verantwortung im Tun oder Lassen?

    Andreas says:

    Schon vor Japan haben wir auf dem Dach Solarpanel aufgestellt und sonst beziehen wir nur Regiostrom. Unfälle bei AKW’s sind das eine, das nach wie vor komplett ungelöste Problem der Lagerung eigentlich noch viel tiefgreifender. Atomstrom ist schlicht unverantwortlich.

    Markus says:

    Faktisch benötigen wir (jeder Einzelne!) eine entsprechende Menge an Elektrizität, welche sicherlich aus verschiedenen Quellen bereitgestellt werden kann und soll. Quellen ohne Risiken gibt es nicht, sei dies in direkter Bedrohung oder indirekter Belastung unseres “Mitwelt”-Kontos.
    Sparen ja, doch eine 2000 Watt Gesellschaft ist eher utopisch. Also unbedingt weiter forschen und entwickeln, Solaranlagen und Wind sind erst der erste Schritt, weitere müssen folgen.

    Leo says:

    Kürzlich bin ich die Bahnstrecke Basel-Schaffhausen gefahren, und zwar auf der deutschen Seite. Dort konnte man gut beobachten, was Solarförderung bewirkt: Auf geschätzten 20% der Hausdächer sieht man Solarzellen. Da hätten wir auf unser Seite noch viel Potenzial.

    cyril says:

    ökologie beginnt im kopf jedes einzelnen; nämlich dann, wenn man bewusster mit unserer energie umgeht.

    Kevin says:

    In the discussion about eco-energy, two points are central for me:

    1. Understanding why people choose not to save energy /to use eco-energy. Although I applaud the efforts of the IWB – and I am dedicated to the issue of eco-energy, etc. – there is little information published to describe why people choose NOT to save energy or to use eco-energy. This type of market research is critical to understand how to influence people’s buying decisions. This information would also be extremely helpful to those who are trying to convince others to change their habits. We need all the argumentative help that we can get.

    2. Industrial Energy Usage – the prime electricity user is industry. Why should they change their usage habits? What can consumers do to provide positive pressure for them to change their habits? Who are the leading industrial eco-energy users and how can they support other industrial users to change their habits? Perhaps a Basel Industrial Energy Roundtable would support decision-makers to make the change.

    We all carry responsibility for this change. We need to better understand the different actors so that we can support one another to make this change as quickly and as easily as possible.

    Martin says:

    Damit sich eine Gesellschaft weiterentwickeln kann, braucht sie Energie; sparen ist für mich daher nicht die Antwort. Effizienz ist das Stichwort, und zwar vor allem in der Produktion (inkl. Auswirkungen auf die Umwelt der uns nachfolgenden Generationen) aber natürlich auch im Verbrauch. Dies bedeutet hohe Investitionen in neue Technologien; doch erst wenn es möglich wird, ohne Rücksicht auf das zu investierende Kapital, ganz einfach “das Richtige” zu tun, werden wir einen entscheidenden Schritt vorwärts kommen. Bis dahin treten wir leider mehr oder weniger auf der Stelle!

    Isabelle Smith says:

    Um sicher zu sein, gebrauchen wir keine AKW’s

    Christophe Kunz says:

    In Basel ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt zu hoffen, dass die restliche Schweiz einen ähnlichen Weg einschlägt. Es ist nun höchste Zeit, dass die schweizer Politiker endlich aufwachen und die Erforschung und Förderung alternativer Energiegewinnung vorantreiben.

    Malluns says:

    Ich verstehe absolut nichts von wirtschaftlichem Denken. Deshalb verstehe ich wahrscheinlich auch nicht warum es immer noch Befürworter von AKWs gibt, solche gebaut werden und noch in Betrieb sind. Und warum wird nicht in erneuerbare Energien investiert? Klar spare ich Strom aber warum habe ich das Gefühl dass dies bei weitem weniger Effizient ist als wenn in der Industrie etc. gespart würde? Für mich ergibt das absolut keinen Sinn! Wie gesagt ich verstehe nichts von Wirtschaft…

    irene Hirzel says:

    Ich finde es absolut super, dass Basel Atomfrei ist. Ich hoffe dass das AKW Fessenheim sobald als möglich abgeschaltet wird. Go IWB

    Simon Moser says:

    Auch wenn die AKW-Lobby zu zeigen versucht, dass wir ohne Atomstrom unseren Energiebedarf nicht decken können, geht Basel mit bestem Beispiel für’s Gegenteil voran. Da könnte sich so manch anderer Kanton ein Stück davon abschneiden.

    Michael Vock says:

    Wenn alle ihren persönlichen Energiebedarf massiv senken würden, können wir schon bald ohne Atomstrom leben. Aber Verzicht hat leider in unserer Konsumgesellschaft nicht erste Priorität.

    Apropos: Energie
    Eine sehr empfehlenswerte Seite von der ETH Zürich:
    http://www.novatlantis.ch/2000-watt-gesellschaft/vision.html
    Dort kan man den Energie- und Co2-Verbrauch des eigenen Haushalts berechnen.
    Viel Vergnügen beim Sparen.

    Mir ist lieber wir bauen 10 Neue Atomkraftwerke in der Schweiz als eines in Frankreichn oder Italien. Dann haben wir mehr Sicherheit !
    Windräder sind für mich die grössten Störrfaktoren in der Landschaft, und auf konstanten Wind können wir auch nicht zählen an 365 Tagen zugängigen Landschaften !

    Tobi says:

    Meiner Ansicht nach muss die grundsätzlich was ändern. Leider muss immer erst etwas Schlimmes passieren, bis Menschen das verstehen. Grundsätzlich würden zwar die meisten Personen Ökostrom verwenden, sind aber einfach zu faul oder möchten nicht in etwas neues investieren. Zusätzlich wird der Ökostrom von der Politik nicht wirklich unterstützt/gefördert, was die Umsetzung für das Volk extrem erschwert. Man möchte keine Windräder in der Landschaft, aber den Atommüll will schlussendlich ja auch niemand in der Nähe haben. Irgendwo muss man schlussendlich Kompromisse eingehen, um die Umwelt zu schonen und unseren Planeten möglichst lange zu erhalten (dauert wohl noch ein paar Momente bis ein Planet gefunden wird, auf dem Menschen lebensfähig sind ;-) ).

    Jean-Claude says:

    Niemand will den atomaren Abfall und die sichere Endlagerung ist seit Jahrzehnten ungelöst resp. den kommenden Generationen werden durch unser jetziges Handeln auf lange Zeit Probleme und Lasten aufgebürdet. Würden die effektiven Risiken in Betracht gezogen, wäre Atomstrom bedeutend teurer und somit Alternativenergien konkurrenzfähig. Energiestoffe sind offensichtlich zudem zu billig, die Anreize zum Sparen deshalb häufig zu gering. Prinzipiell kann aber jeder Einzelne seinen Beitrag zu niedrigerem Energieverbrauch leisten indem er sein Verhalten, seinen Konsum und seine Gewohnheiten hinterfragt. Dies ist allerdings in unserer auf Konsum ausgerichteten Gesellschaft kein leichtes Unterfangen.

    LH says:

    Was mich immer wieder erstaunt ist, dass viele Leute im Alltag so unbewusst unnötig Energie verbrauchen. Es fängt bei den kleinen Dingen an: weshalb mit dem Lift in den zweiten, dritten oder vierten Stock, wenn ich mit der Treppe täglich gratis Fitness-Training im bekomme? Treppensteigen ist ein Privileg!

    DH says:

    Die siebenspurigen Rolltreppen am Bahnhof sind ebenfalls unnötig. Ich kann ja nachvollziehen, dass man mit dem Koffer den Lift oder die Rolltreppe bevorzugt – aber die meisten Leute denken gar nicht darüber nach, dass sie eigentlich die Treppe nehmen könnten. Kopf an, Strom aus.

    Christoph Wetter says:

    Öko sind alternative Energieen!
    Die sind wohl bekannt. Ich habe selber seit einem Jahr eine Fotovoltaik- Anlage auf dem Dach, die mehr Strom produziert, als wir selber brauchen.
    Ich bin auch der Meinung, dass Arbeit eine erneuerbare Energie ist.
    Öko ist vor allem weniger!
    Weniger konsumieren, weniger Luxus, weniger schielen auf andere, die mehr haben.
    Öko ist mehr Aufmerksamkeit!
    Dafür etwas mehr Aufmerksamkeit auf das eigene Verhalten.
    Mit einigen Massnamen (ersetzen 20Jahre alter Geräte, konsequenter Einsatz von Sparleuchten, ausschalten der Warmwasser-Begleitheizung (minus SFr. 100.-), ersetzen der Umwälzpumpe und Steuerung der Heizung, kein Standby) ist der Stromverbrauch von 4000 kW auf 2400 kW gesunken. Darauf bin ich auch ein bischen stolz. Dass leider die Stromrechnung nicht auch um 40% gesunken ist, ist klar eine ungünstige Preispolitik.
    Noch 2 Dinge, die mich beschäftigen:
    1. Ich bin der Überzeugung, dass wir statt Arbeit (deshalb füllen wir eine Steuererklärung aus) die Energie besteuern müssen. Vor allem die nicht erneuerbare. Nicht zu vergessen: auch Arbeit ist erneuerbar.
    2. Die Ereignisse in Japan zeigen mit unbarmherziger Härte, dass wir mit unserem ungebremsten Wohlstands- und Wirtschafts- Wachstum uns in immer grössere Risiken und Abhängigkeiten einlassen. Die Natur hat uns schon lange ihre Grenzen gezeigt (ökologischer Fussabdruck), aber wir sind zu bequem, um uns zu ändern. Das wird sich rächen und wir werden die Probleme nicht mehr einfach exportieren können.

    Frosty says:

    Ich lebe sehr gerne in Basel und sehe dies auch Energiepolitisch als eine Stadt welche zu mir passt.
    Als ganz kleines Mädchen bin ich mit meiner Mutter an der Demo gegen ein mögliches AKW in Keisteraugst gewesen. Die Sonne mit dem Atom-Nein ist mir immer in Erinnerung geblieben, auch wenn es eine Zeitlang in der Versenkung verschwunden ist.
    Von meinen Eltern habe ich gelernt Energie zu sparen und führe dies in meinem eigenen Haushalt auch weiter. Langsam gehen mir die Ideen aus, wie ich noch mehr sparen kann, von dem her bin ich sehr froh, dass die Stadt Basel aktiv nach Möglichkeiten sucht Öko Strom zu fördern und unterstützen.
    Wenn es irgendwie ginge, hätten wir schon seit mindestens 15 Jahren bei meinen Eltern Solarpannels auf dem Dach. Leider kann ich dies in einer Mietwohnung nicht durchsetzen, ausserdem würde der Denkmalschutz es leider nicht durchgehen lassen.
    Aber wer weiss, was noch nicht ist, kann ja noch werden. :-)
    Weiter so Basel und IWB!

    Grübler says:

    … manchmal finde ich das einfach nur schwierig und für eine Einzelperson fast nicht zu bewältigen … Was kann man denn überhaupt noch kaufen, wenn man jeweils auch die graue Energie (die für Herstellung u. Transport z.B. v. Lebensmitteln etc. verwendet wurde) einrechnet?

    Erik Rummer says:

    @ Grübler: Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen. Mir helfen ein paar einfache Grundregeln immer weiter:
    1. Regionale Produkte kaufen
    2. Supermärkte meiden, lieber beim Metzger, Bäcker, Bauern etc. Lebensmittel kaufen und selbst kochen.
    3. Produkte kaufen, die lange halten und reparaturfähig sind

    Damit kommt man schon ziemlich weit, finde ich.

    Thomas Schjmidlin says:

    Wir haben ein Strohballenhaus gebaut (würde nie mehr etwas anderes Bauen)
    die Wände mit aushubmaterial Verpuzt,Abfell gesamter Rohbau ,1,5 Kubikmeter ,Graue Energie 10 bis 15 Prozent eines herkömlichen Hauses ,Energieverbrauch pro Winter zum Heizen 1Ster Holz Warmwasser Solar Wirkungsgrad ca.80% würde Konsequent wie möglich mit Naturmaterialien gebaut könnten wir sofort ein AKW Abschalten (beispiel iKubikmeter Steinwolle ca. 300 Liter Öl 1Kubikmeter Stroh schätzungsweise 2 Liter Diesel inklusife gewinnung von Getreide. Gruss Thomas

Letzte Kommentare

Kategorien

Nichts verpassen!

Mit dem RSS-Feed erhalten Sie laufend die neusten Artikel als Nachrichtenticker auf Ihren Browser. Einfach hier klicken und bestätigen.

Meist kommentierte Artikel

Schlagwörter