Das Stimmrecht an der Steckdose

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Die Welt schaut gebannt nach Japan und beginnt sich zu fragen, ob an der Atomenergie wirklich kein Weg vorbeiführt. Was vielen nicht bewusst ist: Es gibt ein “Stimmrecht” an der Steckdose. Viele Stromversorger bieten als Alternative zum Standardstrom Ökostromprodukte wie Wind- oder Solarstrom an. Wer sich für diese Produkte entscheidet, der beeinflusst damit die Produktion. Langfristig gelingt uns so der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen.

Bis es soweit ist, gibt es noch viel zu tun. Die Industriellen Werke Basel (IWB) haben die Weichen schon gestellt: Bereits heute ist das Strom-Standardprodukt 100 % erneuerbar, also ohne Atom – oder fossile Energieträger. Um den zukünftigen Bedarf  an erneuerbaren Energien zu decken, sind grosse Investitionen zum Beispiel in Windparks in ganz Europa notwendig. Für den Transport der dort produzierten Energie braucht es neue Leitungen. Klar ist: Der Ausstieg aus der Atomenergie wird nicht gelingen ohne einen europaweiten Umbau der Produktionsstätten  und der Transportnetze. Gleichzeitig muss die Energieeffizienz verbessert werden: Weniger Verbrauch bei gleicher Leistung ist das Ziel.  Meine Meinung ist: Jeder Stromkonsument kann dies unterstützen: Mit dem Kauf von ökologischen Produkten geben Sie ein Signal an Ihren “Stromer” hier mehr zu investieren. Oder glauben Sie etwa nicht daran, dass die Konsumenten mit ihrer Marktmacht etwas bewegen können?

Sehen Sie hierzu folgenden Beitrag:
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=d06cdd95-c77a-43d5-8a5a-aa1e5711157a

Bild: © www.green-energy.de

32 comments for Das Stimmrecht an der Steckdose

    Jessica says:

    Meine Unterstützung gilt den erneuerbaren Energien, welche durch vielfältige Produktionsmöglichkeiten entstehen. Sehr fasziniert war ich über den Artikel der das Bergprojekt des Solarstroms beschreibt. Da sich die Schweiz schon seit mehreren Jahren für die Ökostromversorgung einsetzt sehe ich die Zuknuft sehr zuversichtlich.
    Auch ich versuche alles für die Umwelt zu tun und werde mich in meiner Zukunft beim Bau eines Hauses auf das Qualitätslabel MINERGIE stützen.

    B. A. says:

    Was mich schon seit längerem beschäftigt ist die Frage, ob unser steigender Energiebedarf durch Atomkraft gedeckt werden muss oder nur finanzielle Interessen dahinter stehen. In Norwegen bspw. klappt es doch fast nur durch Naturenergie, dort wird grösstenteils mit Strom geheizt, sie haben so viel Überfluss das sogar noch exportiert wird. Wir sollten uns ernsthaft Gedanken darüber machen, auf die im ersten Blick billige Atomkraft zu verzichten, da die Folgekosten (Lagerung, mögliche Strahlenschäden durch Austritt) jeglichen Gewinn zunichte machen würden.

    Claudio says:

    Bitte nur noch den Minergie-P(-Eco) (Passivhausstandard) verwenden.

    Canji Zoltan says:

    Kein AKW

    Jessica says:

    Dafür bin auch ich:)
    KEIN AKW!!!

    Sie schreiben; Oder glauben Sie etwa nicht daran, dass die Konsumenten mit ihrer Marktmacht etwas bewegen können?
    Ich führe seit über 25 Jahren eine IT-Bürotechnik Firma und habe das mit dem “glauben ” mit der Marktmacht der Konsumenten Tag- Täglich vor Augen.
    Der Konsument wird seit Jahren mit Billiggeräten die alle viel zuviel Strom verbrauchen eingedeckt, sowie der Konsument bis Heute nicht begriffen hat, dass Geräte im Standby-Mod. dazu beitragen, dass wir eben diese Atomkraftwerke brauchen. Ich instruiere unsere Kunden seit Jahren, dass ein Gerät welches 100 – 200 Sfr. mehr kostet als ein ” ich bin doch nicht blöd ” Gerät, dieses aber bis zu 50% weniger Strom verbraucht, und dazu beiträgt das wir die Atomkraftwerke nicht mehr brauchen. Wo billig darauf steht, ist auch billig drin. Oder wo skrupellose ” Hersteller – Grossisten die Preise der Hardware in den Keller treiben, wird auch nie ein Verständnis für eine umweltverträgliche Energiepolitik bei den Konsumenten erweckt. Dies wird mich jedoch nicht aufhalte, ich werde weiter gegen Windmühlen kämpfen, da es für mich nicht in frage kommt, dass ich einmal Atommahr – Verseucht sterben könnte.

    Erik Rummer says:

    Lieber Herr Sütterlin
    Bravo! Das ist nachhaltig und Kundendienst im besten Sinne! Machen Sie weiter so. Wie heißt Ihre Firma?

    Sehr geehrter Hr. Erik Rummer

    meine Firma : B&H Bürotechnik Sulzerstrasse 21 CH – 4054 Basel
    Web; http://www.bh-buerotechnik.ch
    Es gibt wenig Menschen die die Bedeutung des Wortes ” Kundendienst ”
    noch definieren können. Wir sprechen vom Dienst am Kunden. Dem Kunden
    unterbreite, dass wir als KMU-Firma nicht über soviel Kapital verfügen womit
    wir Ihn als Endkunden das Blaue vom Himmel versprechen, sowie Ihm zu 90%
    die Unwahrheit erzähle. Profit zählt, sonst nichts. Dies hat jedoch nichts mit Kundendienst zu tun. Dies nenne ich die so genannte allg. Vera………ung.

    Sehr geehrter Hr.Erik Rummer

    die Firma heisst B&H Bürotechnik

    Hp. Equey says:

    Mann kann auch den “Hebel” bei überflüssigen und nur Energie verbrauchenden Geräte ansetzen. Ist wirklich jedes Gerät, jede Anwendung und …. nötig?

    Christoph Baumann says:

    Auch wir Einzelnen haben es in der Hand, etwas zu verändern. Zum Beispiel, indem wir auf überflüssige Geräte verzichten und Flugreisen einschränken. Wir brauchen ja nicht in die Steinzeit zurück, aber ein kleines bisschen weniger Luxus ist jedem und jeder zuzumuten.

    Schmid Remo says:

    Ich bin voll für den Alternativen Strom. Doch leider gibt es in der Schweiz noch zuviele die da reinreden können. Beispiel Grimmsel Windanlage???
    Zum Beispiel Heimatschutzt und Solaranlagen auf jedem Dach????
    Wenn etwas passieren will, muss auch dieses dreinreden von diese Idioten, die gegen alles was sich verändern soll, aufhören. Das sich unsere Welt verändert, und damit auch das Erscheinungs-Bild, ist eine unaufhaltsame Tatsache. Also lassen Sie, Die es immer so haben wollen wie vor 100 Jahre, einfach etwas neues zu, damit wir unseren Planeten noch weiter beleben können. Vor allem unsere KINDER.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Weil nähmlich Diesen gehört die Zukunft und nich uns alten Säcke.

    schneider Werner says:

    Es werden immer wieder Witze über die Östereicher gemacht, aber die haben schon einige Jahre den Ausstieg aus dem Atomstrom geschaft ! Dies sollte doch auch für die Schweiz möglich sein !

    Emilius says:

    Grundsätzlich richtig, wobei man über die Planungsfähigkeiten der Nachbarn sicherlich diskutieren kann, wenn ein Atomkraftwerk fix fertig gebaut wird und man es letzten Endes nie in Betrieb nimmt :)

    Es ist aber tatsächlich lobenswert, dass es sogar per Verfassung verboten ist, Atomkraftwerke zu bauen bzw. in Betrieb zu nehmen – die Lagerung und sogar der Transport durch Österreich sind ebenfalls verboten.

    Vincent says:

    Und warum gibt es übrigens noch so viele alte E-Kochherde wenn Mann mit hocheffiziente Induktionsplatte kochen kann?

    Warum sie die noch nicht verboten?

    Ich finde unverantwortlich, dass So viele Leuten in unseren Land immer noch auf einer Konventionelle Kochherde kochen, und teilweise ohne Wasserkocher.

    Und warum baut der bekannten Waschmaschinen Hersteller Schultess noch keine Möglichkeit, kalt zu waschen (anstatt 20°)? Solche Firmen sind auch für unsere Zukunft verantwortlich.
    Keine AKW fängt meistens in der Küche bzw. Waschküche.

    Fam. Brodmann says:

    Billig ist “billig”, das sollten die Konsumenten, egal in welcher Branche, immer bedenken. Die Ware wurde billig produziert, bei der Herstellung wurde billiges Material verwendet und billig ist dann meistens auch die Qualität, was sich u. a. in der Lebensdauer spiegelt. Leider ist dies heute sehr oft so gewünscht. Bleibende werde sind “langweilig”, ein Fakt der Konsumgesellschaft. .

    Jeder und jede von uns hat es in vielen Bereichen in der Hand. Wenn wir keinen Atomstrom wollen, der günstig in der Herstellung ist und eine grosse Gewinnmarche verspricht, dann müssen wir als Konsumenten eigenverantwortlich handeln und dies kundtun, in dem wir Alternativstrom beziehen. Die Nachfrage bestimmt den Markt.

    Sehr oft werden wir als unmündige Menschen behandelt und für viele Dinge des alltäglichen Lebens gibt es Gesetze und Vorschriften. Ist es tatsächlich so, dass wir Konsumenten, Bürger und Bürgerinnen dieses Landes, uns vorschreiben lassen müssen, wie wir das , Verbote, Regeln

    patrick says:

    Erstaunlich und traurig dass jeweils ein unglück passieren muss, dass in der Energiepolitik etwas geschieht…!!!
    PRO Alternativenergien! Endlich weg vom Atomstrom und in saubere Energie investieren.

    Martin R says:

    Der Atomausstieg geht nicht von Heute auf Morgen, aber wir müssen damit Heute schon anfangen. Damit dies gelingt, müssen vom Konsument bis zur Regierung alle mitmachen und dies nicht nur in der schönen Schweiz, sondern Weltweit.

    Patrick Hettrich says:

    Ich finde Atomenergie sollte abgeschafft werden und Höuser mit Alzernativer energie versorgt.

    rockstaar says:

    Alternative energie vor Atomkraftwerk weg und ab ins Endlager wenn endlich eins gefunden wird.

    Müller Daniel says:

    Besten Dank.

    Stephan says:

    Es ist richtig, dass wir wählen können. Doch viele Mieter meinen, dass der Vermieter bestimmt, was ins Haus kommt. Diese Falschmeinung sollte mit gross angelegten Kampagnen bekämpft werden. Das würde sicher auch viele bewegen. Zudem muss das Emotionale über dem Geldbeuteldenken stehen. Nur so lassen sich die Leute bewegen (ausser natürlich, der grüne Strom würde billiger werden als der atomare…)

    Ch.Hänzi says:

    Das ist aber nicht viel Neues, das weiss wer es wissen will schon lange!

    Matthias Meyer says:

    Ich bin seit langem der Meinung, dass man mehr auf den Verbrauch von Geräten achten sollte. Ich habe in den letzten Monaten unsere Waschmaschine, den Tumbler, die PC Bildschirme und den TV durch sehr verbrauchsgünstige Geräte ersetzt. Wenn wir alle bereit sind auf den Verbrauch zu achten und unnötigen Stromverbrauch zu bekämpfen, ist das ein wichtiger Schritt für die Stillegung der Atomkraftwerke.
    Zudem sollte das viele Geld, dass für den Bau von neuen Atomkraftwerken budgetiert war, in alternative Energiegewinnung investiert werden. Ich denke, dass Wind, Wasser (Stau- und Gezeitenkraftwerke) und thermische durch Sonnenenergie gespiesene Kraftwerke in Zukunft ausreichen werden, um unseren Energiebedarf zu decken.

    Mark says:

    Bringt es überhaupt etwas, wenn ich z.B. mehr für Solarstrom zahle oder subventioniere ich dadurch den Stromverkauf anderer Kunden, die normalen Strom kaufen? Ich meine, wenn jetzt viele Leute auf Atomstrom umstellen, dann müsste der Preis für normalen Strom billiger werden. Die Strommärkte sind ja privatisiert (was ich nicht sehr schlau finde von der Politik), die anderen Stromsorten müssten billiger werden (oder jetzt wohl eher weniger schnell teurer), was für die Sparanstrengungen der normalen Kunden nicht gut ist.

    hanswitzig says:

    Nein! Es bringt überhaupt nichts.
    Wenn du den (durch die Atomlobby) künstlich überteuerten Ökostrom den EKWs abkaufst, machst du dich selbst zur Marionette derer, die sich an den AKWs eine goldene Nase holen.
    Denn:
    Fast alle EKWs, die du notabene nicht umgehen kannst, sind in erschreckendem Masse in den Klauen der geldgierigen Nuklearlobbyisten.
    Unter diesem Link, findest du ein typisches Beispiel dazu:
    http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/forum/thread.php?forumid=476&thread=173256
    Schuld an diesem politischen Missstand ist das Parlament, das ebenfalls aufs Schändlichste, von diesen Profiteuren durchsetzt ist.
    Wenn nämlich die Kernenergieproduktion ähnliche gesetzliche Regeln und Eigenschaften erfüllen müsste, wäre zum Ersten die Betreibung eines AKWs erst denkbar, wenn die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet ist. Das bedeutet, dass sich die Reaktoranlagen, wie auch die Zwischenlager der ausgedienten Brennstäbe so tief unter der Erdoberfläche befinden müssten, dass bei einem zeitlich unbeschränkten Totalausfall der Kühlung, keinerlei Auswirkung auf die Atmosphäre möglich ist.
    Ferner müsste zur Selbstverständlichkeit werden, dass die Sonne der einzig sichere Endlagerplatz ist und eine vollständig sichere Transportmöglichkeit dort hin gewährleistet werden kann. In diesem Sinne ist es uns heute noch nicht einmal möglich, den Preis einer Atomstrom-Kilowattstunde, auch nur annähernd zu ermitteln. Ich, jedenfalls würde mich nicht wundern wenn der Preis dafür, in der Grössenordnung des 10- oder gar Hundertfachen zu stehen käme, was wiederum bedeutet, dass die Behauptung, Strom aus direkter- und indirekter Sonnenenergie, für den Endverbraucher, ein Vielfaches weniger kosten darf, als Atomstrom. Diese Einsicht wird aber von den Nukleargaunern so effizient verhindert, dass heute noch, nur eine verschwindend winzige Minderheit unseres Schweizervolkes, sich darüber im Klaren ist und das Selbe Schicksal beherrscht bedauerlicherweise auch den Bundes- Stände- und Nationalrat gleichermassen.
    Auf die unglaublichen Schmiergeld-Transaktionen in unserer Landesregierung möche ich erst gar nicht eingehen. Wer will sich schliesslich schon der Bedrohung einer Depressionskrankheit aussetzen.
    hanswitzig.lima-city.de

    Dieter Ochsé says:

    Gerade dass man von den IWB mit gutem Gewissen Strom beziehen kann, weil er aus erneuerbaren Quellen stammt, verpflichtet dazu, ihn gewissenhaft, also sparsam zu verwenden.

    antje says:

    Solange ich meinen Stromanbieter nicht unabhängig von meinem Wohnort wählen ist dies m.E. nicht eine freie Wahl…
    MfG
    A.Hammer

    Dennis says:

    Durch eine klizekleine Gesetzesänderung könnte auch Strom Strom durch Seekabel eingespeist werden. Die Norweger brennen darauf uns Ihren Wasserstrom zu verkaufen, der auch noch 30% billiger ist.

    hanswitzig says:

    In einem Mafiastaat ist eine solche Änderung undenkbar. Zu aller Erst müssten wir uns im Klaren sein, was unsere Nation heute wirklich ist. Dann müssten wir uns ans grosse Aufräumen wagen und erst danach könnte eine solche Gesetzesänderung mit guter Zuversicht ins Auge gefasst werden.
    Im Grunde bräuchten wir uns nicht einmal von Norwegen abhängig zu machen, sondern könnten ein griffiges Gesetz über kantonale- und Gemeindebauordnungen erlassen, die den Minergiestandard und direkte wie Indirekte Sonnenenergieanlagen als Grundlage für Neubau- oder grosse Umbaubewilligungen voraussetzen.
    Auch saftige Steuersätze auf nicht erneuerbare Energie und unsinnige Energiefresser, würde diesem Ziel gewaltigen Vorschub leisten.
    Die meisten “Schweizer” (m+w), wissen auch immer noch nicht, dass griffige Politik allein übers Portemonnaie funktioniert. Aber die Atomlobby weiss es seit Jahrzehnten schon und handelt erfolgreich danach.

    hanswitzig says:

    FAZIT: ————–> selber schuld !

    Urs Hundebach says:

    Ich möchte auf skandinavische länder verweisen, es geht doch….

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